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  • Industriell gefertigte Säuglingsnahrung kann die natürliche Bedeutung und Wirkmechanismen der Muttermilch nicht aufweisen – sie verhält sich ansonsten aber nicht neutral – sie verhält sich negativ.
  • Wie bei Fast Food, gedeihen die Babys mit Formulanehrung trotzdem. Sie sind satt, schlafen die Nacht durch und nehmen schnell zu, oftmals zu viel. Aber eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist es deshalb noch lange nicht. Der hohe Proteingehalt in der industriellen Säuglingsnahrung belastet den Stoffwechsel und bedingt ein schnelleres Wachstum. Die Babys sind einfach platt, so, als würden wir vor dem Schlafen eine fette Gans verputzen.
  • Dass zwischen Flaschennahrung und einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen (Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen) ein Zusammenhang besteht, weiß man aus diversen Analysen und Studien bereits. Diese Gefahr besteht auch bei zuviel Fast Food.
  • Eine umfangreiche Sammlung von Studien zu erwiesenen Risiken von Formulanahrung für dein Baby findest du hier "Risiken der künstlichen Säuglingsnahrung neu betrachtet".
  • Frau Utta Reich-Schottky, Gesellschafterin DAIS - Deutsches Ausbildungsinstitut für Stillbegleitung, hat eine wichtige Petition gestartet und fordert, den "Missbrauch des Gesundheitssystems zur Verkaufsförderung künstlicher Säuglingsnahrung" zu beenden. Durch Geschenke, gesponserte Fortbildungen und kostenfreie Produkte von der Babynahrungsindustrie für Hebammen und ÄrztInnen, wird subtil bestochen und frisch gebackene Mütter zur Formulanahrung geführt. Ich erinnere mich, als ich damals, stolz wie Oskar, mit meinem ersten abgepumpten Kolostrum für mein Frühchen ankam, schickte man mich wieder weg mit den Worten "Sie hatte Hunger und da haben wir Ihr Pulvermilch gegeben und jetzt schläft sie erstmal". Alle Kühlschränke waren bis zum Rand voll mit Formulanahrung (trinkfertig in Fläschchen) aller gängigen Nahrungsmittelkonzerne. Ich war sehr enttäuscht und sauer!
  • Wenn man, wie ich selbst, nie mit Muttermilch versorgt wurde, mag man vielleicht denken, es hat mir nicht geschadet. Auch wenn man sieht, dass das eigene Kind, trozt Pulvermilch, gut gedeiht, mag man dies denken. Auf der anderen Seite muss man sich jedoch fragen, wie viel weiter hätten wir uns wohl mit Muttermilch entwickelt? Ich z. B. war von drei Kindern, das einzige das nicht gestillt wurde und war immer die "kränklichste". Nicht nur die Häufigkeit der Erkrankungen auch die Ausprägung waren schon immer, bis heute, viel schwerer als bei meinen Geschwistern.