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  • In Deutschland sind etwa neun Prozent der Neugeborenen Frühchen (ca. 60.000 Babys), Tendenz steigend. Oft schweben diese Babys wochenlang in Lebensgefahr und das trotz allen medizinischen Fortschritts. Die Forschungserkenntnisse der letzten Jahre besagen, dass es keine bessere Nahrung für Frühchen gibt als Muttermilch. Kein künstliches Ersatzprodukt kann, was Muttermilch schafft: den hochempfindlichen Darmtrakt der winzigen Babys gegen Krankenhauskeime abdichten. Muttermilch kann für Frühchen lebensrettend sein.
  • Hinzu kommt, dass Mütter frühgeborener Kinder meist besonders geschwächt sind und oft nicht stillen können. In diesen Fällen muss die Nahrung anderswo herkommen.
  • Als mein Frühchen im Krankenhaus lag, hatte ich glücklicherweise Milch, viel zu viel Milch. Ich brachte meine Muttermilch den Krankenschwestern, die sie einfroren und bei Bedarf meinem Baby fütterten. Eine der anderen Mamis, die selbst nicht stillen konnte, wollte ihrem Baby ebenfalls meine Muttermilch geben. Die Krankenschwestern jedoch weigerten sich, es war ihnen nur für das jeweilige Kind der Stillenden erlaubt.